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Immer DA! Trümmerfrauen und Aufbauhelfer, 1945 – 2005.
Interviews von Adelheid Schardt und Portraitfotografien von Gunter Klötzer
All überall Gedenken, doch wenig Gedanken... an die Generation, die 1945 in Deutschland die Trümmer beseitigt hat. Zwar gab es 2005 kaum eine Gedenkfeier, die nicht mit einem Satz dieser Menschen gedacht hätte. Doch stets in der Rückschau, und damit quasi nicht mehr existent; lediglich Symbolfiguren einer zerstörten Welt. Hier und da auf Fotografien festgehalten: Frauen mit eigenartig geschlungenen Kopftüchern in Schutt und Asche stehend, Steine klopfend und schleppend; namenlos, gesichtslos.
Wer aber waren sie damals? Und wer sind sie heute: die ehemaligen „Trümmerfrauen“ aus dem Westen und die „Aufbauhelfer“ aus dem Osten? Was unterscheidet sie? Wie haben sie den Wiederaufbau des einen und des anderen deutschen Staates erlebt, wie die Wiedervereinigung? Was ist aus ihnen im Alter, geworden?
Die Diplom-Pädagogin Adelheid Schardt und der Fotojournalist Gunter Klötzer haben in monatelanger Recherche und vielzähligen Begegnungen Menschen getroffen, befragt und porträtiert, die 1945 „dabei“ waren und über die sechzig Jahre danach zu berichten wissen. Daraus entstanden ist eine umfangreiche Dokumentation mit dem Titel „Immer DA! Trümmerfrauen und Aufbauhelfer 1945 - 2005“. Dazu präsentiert der „Berliner Unterwelten Verein“ in einem einzigartigen unterirdischen Museum nahe der alten Berliner Ost-Westgrenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg, erstmals in Berlin, ab Samstag, den 28. Januar 2006 eine Dauerausstellung.
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